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Erkältung

Ursachen Symptome Diagnose Behandlung

Allgemeines
Erkrankt ein Mensch an einer Erkältung, sind die oberen Atemwege entzündet. Vor allem in den kälteren Jahreszeiten, also im Herbst und im Winter, tritt die Krankheit verhäuft auf. Erwachsene Personen erkranken im Durchschnitt etwa vier Mal in einem Jahr an einer Erkältung. Kinder können sogar bis zu zehn Mal erkranken. Oft wird jedoch eine Erkältung mit einer Grippe verwechselt. Bei einer Grippe treten die Symptome, anders als bei einer Erkältung, aber schlagartig auf. Zudem Fühlen sich erkrankte Personen bei einer Grippe deutlich ermüdeter und abgeschlagener als bei einer Erkältung. Zusätzlich treten bei der Grippe oft auch Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und hohes Fieber auf. Ohne Komplikationen hält eine Erkältung ungefähr eine Woche lang an, wobei es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis die Symptome komplett verschwunden sind.

Einer Erkältung kann in den meisten Fällen vorgebeugt werden. Häufiges Händewaschen kann beispielsweise verhindern, dass die Erreger in den Körperorganismus wandern und direkt wieder von der Haut gewaschen werden. Frische Luft kann das Immunystem stärken, weshalb Spaziergänge sehr gut geeignet sind. Jedoch sollte in den kalten Monaten ausreichend warme Kleidung getragen werden. Auch mit Wechselduschen kann man das Immunsystem stärken. Eine gesunde Ernährung ist generell gesund. Wer einer Erkältung vorbeugen will, sollte hierbei auf die ausreichende Einnahme von Vitamin C und Zink achten.

Ursachen
Bis heute glaubt ein Großteil der Bevölkerung, dass eine Erkältung durch Kälte verursacht wird. In Wahrheit kann Kälte jedoch allerhöchstens eine Erkältung begünstigen. Die eigentliche Hauptursache einer Erkältung sind Viren, die eine Infektion hervorrufen. Hierbei handelt es sich um eine Tröpfcheninfektion. Dies bedeutet, dass die Erreger bereits beim Niesen oder Husten übertragen werden können, da sie in die Luft freigesetzt werden. Zusätzlich können sich die Viren auch an Gegenständen absetzen. Vor allem bei Türklinken oder ähnlichem kann es verhäuft zu einer Krankheitsübertragung kommen. Personen, die die Türklinke anfassen und sich danach beispielsweise über den Mund streichen, lassen so die Erreger in den Organismus, wo sie sich festsetzen und vermehren können. Die Übertragung kann also auch über die Schleimhäute stattfinden.

Einige Faktoren, neben der Kälte, können eine Erkältung begünstigen. Wird das Immunsystem in irgend einer Weise geschwächt, ist es wahrscheinlicher an einer Erkältung zu erkranken. Das Immunsystem kann durch verschiedene Einflüsse geschwächt werden. Dazu zählen zum Beispiel Stress oder zu wenig Schlaf. Auch enger Körperkontakt ermöglicht den Viren, schneller auf andere Wirte zu gelangen. Daher stellen größere Gruppen mit Menschen oft ein höheres Risiko, an einer Erkältung zu erkranken, dar.

Symptome
Häufige Symptome einer Erkältung sind vor allem Halsschmerzen, Schnupfen, Heiserkeit oder in schwerwiegenderen Fällen auch eine Bronchitis oder eine Kehlkopfentzündung. Die Symptome können einzeln oder zusammen auftreten und sich auch beliebig kombinieren. Zunächst beginnt eine Erkältung schleichend. Viele Betroffene nehmen am Anfang ein Kratzen oder leichten Schmerz im Hals wahr. Später kommt Husten dazu, der je nach Schweregrad der Erkrankung weniger oder stärker ausgeprägt sein kann. Weitere Symptome können Heiserkeit und Schnupfen sein. Erkrankte fühlen sich häufiger müde und geschwächt. In vielen Fällen können auch Kopfschmerzen entstehen. Die Symptome können unterschiedlich und in willkürlichen Reihenfolgen auftreten. Da der Körper versucht die Erreger abzuwehren, kommt es verhäuft auch zu hohem Fieber. In den meisten Fällen bleibt die Erkältung ohne Komplikationen und die Symptome klingen von allein ohne Folgen wieder ab. Wehrt der Organismus die Viren erfolgreich ab, so sinkt auch wieder das Fieber.

Bei einer Erkältung ist das Immunsystem geschwächt. Aus diesem Grund kann es zusätzlich rasch zu einem bakteriellen Infekt kommen. Vor allem bei Kindern tritt während der Erkältungsphase auch eine Mittelohrentzündung auf. Die Entzündung äußert sich durch starke Ohrenschmerzen. Bei Erwachsenen kann es zu einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen oder aber in schwerwiegenden Fällen auch zur Lungenentzündung. Die Lungenentzündung wird in den meisten Fällen jedoch nur durch Bakterien hervorgerufen und nicht durch Viren.

Diagnose
Bei einer Erkältung muss nicht direkt der Hausarzt aufgesucht werden. Nur bei gewissen Beschwerden sollte vorsichtshalber ein Arzt zu Rate gezogen werden. Dies ist beispielsweise bei Atemnot oder hohem Fieber der Fall, denn die Atemnot kann auf eine mögliche Lungenentzündung hinweisen. Schmerzen die Ohren kann es sich um eine Mittelohrentzündung handeln, weshalb auch hier ein Arzt dazu befragt werden sollte. Nach ungefähr zwei Wochen ist die Krankheit komplett verschwunden. Sollte nach dieser Zeit der Betroffene immer noch über Beschwerden plagen, ist hier auch eine ärztliche Untersuchung notwendig, da es sonst zu Komplikationen kommen kann. Anders ist es bei Säuglingen und Kindern. Erkranken Kinder, sollten die Eltern oder Erziehungsberechtigten generell immer vorsorglich zu einem Kinderarzt gehen und ihr Kind untersuchen lassen.

Wird ein Arzt aufgesucht, findet zunächst ein ausführliches Gespräch statt, bei dem der Patient die genauen Beschwerden schildert. Je nachdem welche Symptome auftreten, wird der Patient im Mund und in den Ohren untersucht. In der Regel wird zudem die Lunge abgehört. Da bei einer Erkältung oft auch die Lymphknoten angeschwollen sind, werden diese genauer abgetastet. Um festzustellen, ob der Patient Schmerzen hat, werden bestimmte Körperbereiche mit den Händen abgeklopft. Leidet der Patient zusätzlich an einer Lungenentzündung, wird zudem noch die Lunge mithilfe einer Röntgenaufnahme untersucht. In manchen Fällen ist auch eine Blutabnahme nötig.

Behandlung
In vielen Fällen ist eine Behandlung bei einer Erkältung nicht nötig, denn die Krankheit klingt von allein wieder ab. Nach ungefähr einer Woche sind die Beschwerden nur noch gering oder komplett verschwunden. Nach einer weiteren Woche ist der Betroffene wieder komplett gesund. Antibiotika werden bei einer Erkältung nur dann eingesetzt, wenn es sich um eine zusätzliche bakterielle Infektion handelt, denn die Medikamente wirken nicht gegen Viren. Sind die Beschwerden zu stark, können Maßnahmen getroffen werden um die Symptome abzuschwächen. Leidet der Patient an einem Schnupfen, können Inhalationen mit warmen Dampf helfen. Dabei wird das Sekret in der Nase gelöst und die Schleimhäute können abschwellen. Auch spezielle Nasentropfen oder Nasensprays können das Abschwellen der Nasenschleimhäute unterstützen. Um den Hustenschleim zu lösen können ebenfalls pflanzliche oder chemische Medikamente eingenommen werden. Lutschpastillen können den Halsschmerz lindern. Betroffene die zusätzlich unter Fieber leiden, sollten im Bett liegen bleiben. Da Fieber nicht direkt ein Symptom ist, sondern eher die natürliche Abwehrreaktion des Körpers, sollte zunächst nicht dagegen angekämpft werden. Steigt die Körpertemperatur jedoch zu stark an, können fiebersenkende Medikamente eingenommen werden. Ein typisches Hausmittel gegen Fieber sind kühle Wadenwickel.


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