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Harnröhrenentzündung

Ursachen Symptome Diagnose Behandlung

Allgemeines
Eine Harnröhrenentzündung wird auch Urethritis genannt. Bei dieser Art von Entzündung sind Frauen sowie Männer gleich betroffen. Die Entzündung wird nicht nur durch eine Infektion hervorgerufen, sondern beispielsweise auch durch Reizungen oder Unverträglichkeiten von bestimmten Produkten.

Ursachen
Häufigste Ursache einer Entzündung sind Infektionen durch Bakterien, Pilze, Viren oder Einzellern. Doch auch Allergien, Reizungen oder schädliche Stoffe können die Ursache einer Entzündung sein. Ob die Entzündung durch eine Infektion oder anderen Einflüssen ausgelöst wurde, kann heutzutage gut erkannt werden. Am häufigsten sind Bakterien die Ursache für eine Infektion, darunter fallen beispielsweise Chlamydien, Gonokokken oder auch Darmbakterien. Oft werden Bakterien durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Schmierinfektionen können jedoch auch ein Grund für die Erkrankung sein. Seltener sind Viren oder Pilze die Auslöser - diese können jedoch eine Infektion auslösen, wenn eine Person ein zu schwaches Immunsystem hat. Doch nicht nur Infektionen lösen eine Entzündung aus. Auch ständige Reizungen können der Harnröhre zusetzen. Darunter fallen zum Beispiel gewisse Techniken der Selbstbefriedigung, die der Harnröhre schaden können. Auch Unverträglichkeiten bei Verhütungs- oder Gleitmitteln können eine Ursache sein. In seltenen Fällen kann die Harnröhrenentzündung auch andere Beschwerden hervorbringen, wie etwa an Gelenken und Augen. Ebenso kann die Harnröhrenentzündung im Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen ausbrechen.

Symptome
Die Symptome sind für den Betroffenen recht unangenehm. Zu einer Harnröhrenentzündung gehört unter anderem ein starkes Brennen beim Wasserlassen. Außerdem hat der Betroffene oft den Drang auf Toilette zu müssen. Die Öffnung der Harnröhre ist oft gerötet und gereizt, was zu zusätzlichen Schmerzen führen kann. Auch ein Juckreiz kann auftreten. In manchen Fällen kann es auch zu einem trüben bis eitrigen Ausfluss kommen. Bei Erkrankten können die Symptome aber auch nur schwach oder gar nicht erst auftreten. Sollte der Betroffene Symptome bemerken, sollte er einen Arzt aufsuchen und sie behandeln da Komplikationen auftreten können. In schlimmeren Fällen wirkt sich die Entzündung auch auf andere Organe aus. Bei Frauen droht beispielsweise eine chronische Entzündung der Eierstöcke und Eileiter, was im schlimmsten Fall zu einer Unfruchtbarkeit führt. Bei Männern können sich die Hoden und auch die Prostata entzünden. Bei einer Schwangerschaft kann sich die Entzündung auf das ungeborene Kind übertragen. Hierbei kann eine Bindehautentzündung und Erblindung die Folge sein.

Diagnose
Zu Beginn findet ein Gespräch mit dem Hausarzt statt. Hierbei wird neben den Symptomen auch die Ursache gesucht. Anschließend wird der Patient körperlich untersucht. Um eine klare Diagnose stellen zu können, wird auch der Urin des Patienten untersucht. Es ist wichtig den genauen Erreger festzustellen um eine erfolgreiche Behandlung einzuleiten. Bei Frauen werden oft zusätzliche Abstriche vorgenommen. Dabei wird neben der Harnröhre auch der Gebärmutterhals untersucht. Mithilfe eines Mikroskopes kann anschließend ermittelt werden um welchen Erreger es sich handelt.

Behandlung
Sind Bakterien der Grund für die Entzündung, verschreibt der Arzt in der Regel ein Antibiotikum, welches die Bakterien abtötet und die Vermehrung eindämmt. Für Viren, Pilze oder Einzeller kommen andere Medikamente zum Einsatz. Sind beispielsweise Chlamydien Grund für die Erkrankung, muss auch der Lebenspartner oder Sexualpartner mitbehandelt werden. Die Heilung tritt schon kurz nach Einnahme der Medikamente in Kraft. Ist keine Infektion der Grund für die Symptome, so wird die Ursache gesucht und anschließend gezielt behandelt. Sollte zum Beispiel bei Hygieneartikeln oder Verhütungsmitteln eine Unverträglichkeit entstehen, muss das Produkt gewechselt werden. Sind die Schmerzen zu stark können auch schmerzlindernde Medikamente verschrieben werden.


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