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Spielsucht

Erfahren Sie mehr über die Glücksspielsucht und die damit verbundenen psychischen und körperlichen Folgen!

Die verheerenden Auswirkungen der Glücksspielsucht
Laut aktuellen Studien der BZgA gibt es in Deutschland rund 430.000 Menschen, die ein problematisches Glücksspielverhalten haben oder an einer pathologischen Spielsucht leiden. Das sind knapp 0,5 % der deutschen Bevölkerung. Bei den betroffenen Spielern verändert sich das Belohnungssystem im Gehirn, wodurch sie während des Spielens ein Gefühlshoch erleben und danach wieder in eine Down-Phase rutschen. Wie der Körper während des Glücksspielens reagiert und welche psychischen und körperlichen Auswirkungen die Sucht hat, zeigen wir im Folgenden.

H2: Das passiert beim Glücksspielen im Gehirn
Während des Spielens werden vermehrt Botenstoffe freigesetzt, welche Glücksgefühle hervorrufen. Dabei handelt es sich unter anderem um Dopamin, ein Glückshormon, das auch bei substanzgebundenen Süchten eine Rolle spielt. Sobald das Dopamin ausgeschüttet wird, wird auch das Belohnungssystem im Gehirn angesprochen. Wodurch sich die Nervenzellen stärker ausprägen und sich starke Verbindungen zwischen den Nervenzellen bilden. Das Gefühlshoch der Spieler wird daher mit dem Glücksspielen verknüpft.

Doch mit der Zeit stumpft das Belohnungssystem ab. Daher spielen die Betroffenen immer öfter und setzen auch höhere Beträge ein, um weiterhin dieselbe Wirkung erzielen zu können. Wenn nicht gespielt werden kann, rutscht der Süchtige in ein Down, wobei sich eine Niedergeschlagenheit ausbreitet. Um den negativen Gefühlen zu entkommen, begibt sich der betroffene Spieler wieder in die Welt des Glücksspiels und spielt weiter.

Psychische Folgen der Spielsucht
Sobald sich eine Spielsucht entwickelt hat, lassen auch die psychischen Folgen nicht lange auf sich warten. Oftmals leiden die Betroffenen unter Schlafstörungen und einer ständigen Müdigkeit. Da der Schlaf durch das exzessive Spielen zu kurz kommt, sind auch Konzentrationsstörungen und Leistungsabfälle mögliche Folgen. Dadurch kann es unter anderem zum Jobverlust kommen, welcher finanzielle Folgen mit sich bringt und für noch mehr Stress sorgt. Auch Persönlichkeitsveränderungen können aus einer Spielsucht resultieren. Die Betroffenen verlieren jeglichen Realitätssinn, wobei sie unter anderem ihr soziales Umfeld vernachlässigen und sich so immer mehr isolieren. Des Weiteren sind Stimmungsschwankungen, Angstzustände und Panikattacken häufige Folgen der Glücksspielsucht, ebenso wie Depressionen. Letztere können zudem das Suizidrisiko erhöhen.

Auch Alkoholismus, Drogenkonsum und Medikamentenabhängigkeit gehen in einigen Fällen mit der Spielsucht einher. Diese Süchte bringen nicht nur ein Abhängigkeitsrisiko mit sich, sondern können auch die oben genannten Symptome verstärken.

Körperliche Folgen der Spielsucht
Die Glücksspielsucht kann nicht nur der Psyche zusetzen, sondern auch den körperlichen Gesundheitszustand der Spieler beeinflussen. So klagen Spielsüchtige über Schweißausbrüche, zittrige Hände und sexuelle Störungen. Andere Nebenwirkungen sind Appetitlosigkeit und eine damit verbundene Gewichtsabnahme. Ebenso können Kopfschmerzen und Dehydrierung die Folgen der pathologischen Spielsucht sein. So sind die Spieler oftmals so sehr ins Spiel vertieft, dass sie Essen und Trinken vergessen. Aber auch das komplette Gegenteil kann der Fall sein. Einige Betroffene ernähren sich so ungesund, dass es zu starken Gewichtszunahmen und Fettleibigkeit kommen kann. Diese begünstigen zudem Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Bluthochdruck sowie Kreuz- und Gelenkschmerzen. Auch Diabetes Typ 2 kann aus einem starken Übergewicht resultieren. Da Glücksspielsüchtige auch zur Alkoholabhängigkeit neigen, können daraus Lebererkrankungen und Entzündungen im Magen-Darmtrakt entstehen. Oftmals versuchen die Betroffenen ihre körperlichen Beschwerden mit Tabletten durch eine Selbstmedikation zu beseitigen. Dies ist jedoch nicht zu empfehlen.

Fazit
Wenn aus Spaß plötzlich Ernst wird und die Glücksspieler ihr Spielverhalten nicht mehr unter Kontrolle haben, sollten sie sich schnellstmöglich Hilfe suchen. Schließlich können die Folgen der Sucht verheerend sein, sowohl psychisch als auch körperlich. Eine Anlaufstelle für Spielsüchtige und deren Angehörige bietet unter anderem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dort kann man sich im Rahmen einer kostenlosen Telefonberatung über Hilfsangebote informieren.


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