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Burn-out-Syndrom

Ursachen Symptome Diagnose Behandlung

Allgemeines
bersetzt bedeutet "burn out" so viel wie "ausbrennen". Der Betroffene ist, wie der Name schon sagt, ausgebrannt, schnell berfordert und erschpft. Dieser Zustand wird jedoch nicht als eigenstndige Krankheit anerkannt, denn die Anzeichen und das Krankheitsbild knnen nicht klar definiert werden. Bekannt ist jedoch, dass das Burn-Out-Syndrom hufig mit einer Depression einhergeht. Zu Beginn war das Burn-Out-Syndrem eine typische Arbeiter-Krankheit, vor allem in helfenden Berufen. Inzwischen wurde aber deutlich, dass auch zum Beispiel Rentner und Arbeitslose unter einem Burn-Out-Syndrom leiden knnen. Ausschlaggebend fr diese Krankheit ist vor allem Stress und berforderung.

Ursachen
Die Ursachen eines Burn-Out-Syndroms knnen im Arbeitstag oder in der Persnlichkeit liegen. Hufiger Auslser sind Stress und eine zu hohe Erwartung an sich selbst. Der Betroffene mchte fleiig und perfekt handeln und berfordert sich damit. Aber auch ein abwechslungsloser Alltag, wenig Zeit oder Probleme auf dem Arbeitsplatz knnen die Ursache eines Burn-Out-Syndroms sein. Stress und hohe Erwartungen mssen aber nicht immer zu dieser Krankheit fhren. Hufig spielt auch die Persnlichkeit eine groe Rolle. Ein schwaches Selbstbewusstsein und Perfektionismus knnen den Ausbruch des Syndroms verstrken. Rckschlge im Privatleben knnen ein Burn-Out-Syndrom ebenfalls auslsen und nicht immer ist der Patient ein hart arbeitender Mensch. Es gibt fr die Ursachen keine klare Richtlinie, weshalb jeder Betroffene individuell untersucht und behandelt werden muss.

Symptome
Patienten uern hufig ein Gefhl der Leere und Erschpfung. Zudem leiden sie stndig unter Mdigkeit und fhlen sich schnell berfordert. Gnnen sich die Patienten Ruhe, bringt dies nur sehr kurzfristig etwas. Hufig kommt es dazu, dass Patienten das Gefhl haben, ihre Aufgaben nicht mehr meistern zu knnen. Sie knnen sich nicht mehr konzentrieren werden schnell nervs und haben Probleme Entscheidungen zu fllen. Durch diesen Zustand bleibt es nicht aus, dass tatschlich die Leistungen abnehmen und zunehmend Fehler passieren. Der Patient gert in einen Teufelskreis - er versucht noch besser und genauer zu arbeiten, was die Symptome nur noch mehr verstrkt. Oft kommt es vor, dass die Betroffenen aggressiv oder ngstlich reagieren und die emotionale Belastung immer weiter sinkt.

Aber nicht nur die Psyche ist betroffen. Auch der Krper kann bei einem Burn-Out-Syndrom Symptome aufweisen. Diese gehren zu den sogenannten psychosomatischen Symptomen. Es kommt hufig zu Schlafstrungen, Kopfschmerzen, Rckenschmerzen und Probleme der Verdauung.

Zuletzt zieht sich der Betroffene zurck und schottet sich von seinem Umfeld ab. Er verliert die Lebensfreude und empfindet stattdessen Gleichgltigkeit oder Verzweiflung, weshalb der Betroffene irgendwann auch keine Begeisterung oder Motivation mehr empfinden kann.

Diagnose
Da ein Burn-Out-Syndrom nicht klar definiert werden kann, ist das Gesprch zwischen dem Patienten und dem Arzt am wichtigsten. Whrend des Gesprchs berlegt der Arzt, ob eine berweisung zum Psychotherapeuten oder Psychologen sinnvoll wre. Der Arzt oder Therapeut stellt dem Patienten gezielte Fragen, die die Diagnose erleichtern sollen. Bevor aber ein Burn-Out-Syndrom diagnostiziert wird, wird der Patient auch krperlich untersucht um andere Ursachen ausschlieen zu knnen, die die Symptome hervorbringen knnten. Dabei werden auch oft Blut- oder Ultraschalluntersuchungen durchgefhrt. Die Unterscheidung zwischen krperlichen und psychischen Ursachen ist einfacher als das Unterscheiden der verschiedenen psychischen Erkrankungen. So kann zum Beispiel ein Burn-Out-Syndrom auch fr eine Depression gehalten werden.

Behandlung
Eine festgelegte Behandlung gibt es nicht. Je nach Patient und Lebenssituation wird die Therapie angepasst. In den einfachen Fllen reicht die berprfung und nderung gewisser Situationen und Empfindungen. Ein groer Faktor ist beispielsweise die Arbeitssituation und der damit verbundene Leistungsdruck. Der Patient setzt sich selbst unter Druck und ist dein selbst gestellten, meist zu groen, Aufgaben nicht gewachsen. Wichtig ist, dem Patienten zu bestrken und ihm erreichbare, klar definierte Ziele zu setzen. Ein weiterer Punkt sind regelmige Pausen, in denen sich der Patient erholen soll. Ein allgemeines Wohlbefinden kann durch eine gesunde und ausgewogene Ernhrung, durch regelmige Bewegung und feste Schlafenszeiten gestrkt werden.

In schwerwiegenden Fllen ist hufig eine Psychotherapie sinnvoll. Meistens wird hier eine Verhaltenstherapie empfohlen. Whrend der Therapie soll das Selbstbewusstsein und das positive Denken gestrkt werden. Zustzlich wird das Bewltigen von Stress gelernt. Weist der Patient depressive Neigungen auf, knnen auch Medikamente verschrieben werden. Darunter fallen zum Beispiel Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.


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